Projektfortschritt 2012 - 2014

[18.07.2014]

Messpegel-Einbau in der Philliphaide

Während und nach den unterschiedlichen Maßnahmen ist ein Monitoring der Fortschritte und Veränderungen wichtig. Dazu werden Methoden wie die Dauerbeobachtung der Vegetation, Wasserstandsmessungen oder die Fotodokumentation (auch als Luftaufnahmen) angewandt. 

Ende Juni diesen Jahres wurden in der Philliphaide mehrere Stellen zur Grundwasserpegel-Messung eingerichtet. Die Messpunkte bestehen jeweils aus einem im Boden senkrecht eingelassenen PVC-Rohr, welches mit einem Datenlogger und einer Druckmesszelle bzw. Tauchsonde bestückt ist. Die Sonde wird innerhalb des PVC-Rohres unterhalb des niedrigsten Wasserstandniveaus abgesenkt. Wenn der umliegende Grundwasserspiegel steigt oder fällt, ändert sich der Pegel im PVC-Rohr. Mit steigendem Wasserspiegel, erhöht sich auch der Wasserdruck, was die Sonde registriert und an den Datenlogger weitergibt. Auf diese Weise kann über längere Zeiträume in bestimmten Zeitschritten der Grundwasserspiegel dokumentiert werden. Die vom Datenlogger gesammelten Werte können recht einfach per Laptop ausgelesen werden und stehen später zur konkreten Auswertung bereit.
 
Installation der Tauchsonden, Juni 2014. Foto: Eva Svobodová   Installation der Tauchsonden, Juni 2014. Foto: Eva Svobodová
Installation der Tauchsonden, Juni 2014. Foto: Eva Svobodová

Weiterhin lassen sich durch Fotodokumentation auch Veränderungen eines Gebiets detailliert festhalten. In der unteren Bilderserie ist bspw. eine  Stelle in der Philliphaide zu sehen, an der ein Torfdamm errichtet wurde.
 
Philliphaide Mai 2013 - vor den Baumaßnahmen. Foto: M. Straková   Philliphaide Oktober 2013 - kurz nach den Baumaßnahmen. Foto: A. Blohm.