Projektziele 2012 - 2014

[04.04.2013]

Erfolgskontrolle

Zur Erfolgskontrolle der Revitalisierungsmaßnahmen wurde ein länderübergreifendes, methodisch abgestimmtes Verfahren zur Erfassung, Bewertung und Dokumentation der Regeneration in den Hochmooren um Satzung entwickelt. Es beruht auf Luftbildaufnahmen, Laserscanaufnahmen, der Dauerbeobachtung der Vegetation, Fotodokumentationen und Wasserstandsmessungen. Diese Monitoringmaßnahmen werden noch lange über die Projektlaufzeit hinaus weiterbetrieben. Entwicklungen in Mooren und Veränderungen der Tier- und Pflanzenwelt lassen sich erst nach Jahrzehnten sicher nachweisen.
 
Überfliegen des Projektgebiets
Color-Infrarot-Luftbild und Lage der GräbenZur Dokumentation des Moorzustands dienen unter anderem Luftaufnahmen. Mit ihnen kann die Bestockung flächendeckend erfasst werden. Die Erstbefliegung erfolgt vor dem Maßnahmenbeginn. Alle drei Jahre werden die Aufnahmen wiederholt. So lassen sich Veränderungen in der Vegetationszusammensetzung verfolgen.
 

Dauerbeobachtung der Vegetation
Markierung einer Vegetationsdauerbeobachtungsfläche.Bereits in der ersten Projektphase dokumentierten Experten die vorhandene Vegetation beiderseits der Grenze. Diese Erfassung dient einem späteren Vergleich. Forscher markierten insgesamt 35 Aufnahmestandorte dauerhaft. Die Flächen von 10x10 Metern im Wald bzw. 3x3 Metern im Offenland wurden oberirdisch durch Kunststoffrohre, unterirdisch durch Magnete gekennzeichnet und mittels GPS vermessen. Nach der Maßnahmenumsetzung werden diese Standorte wiederholt aufgesucht.
 
Fotodokumentation
Der Baufortschritt und die spätere Entwicklung der Bauwerke werden mit Fotos dokumentiert. Mit ihnen lassen sich Entwicklungen vorher und nachher gut vergleichen. Auch die Entwicklung der Vegetation im Umfeld (Grabenverlandung) kann damit gut dokumentiert werden.


Wasserstandmessungen
Das wichtigste Kriterium für die erfolgreiche Revitalisierung von Mooren ist ein dauerhaft hoher Wasserspiegel. Idealerweise sollte er nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen. Um den Wasserstand dauerhaft zu überprüfen, wurden Pegelrohre eingebracht. Sie enthalten automatische Wasserstandsmesser, die gewonnene Daten sofort abspeichern. In regelmäßigen Abständen werden die Messwerte ausgelesen und per Computer analysiert.